Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie
 Universitätsmedizin Leipzig

Neue Knieendoprothesen

Plus Symbol Der künstliche Kniegelenksersatz ist eine erfolgreiche operative Behandlungsform bei Arthrose und anderen Erkrankungen des Kniegelenks. Die Ziele sind dabei eine Reduktion der Schmerzsymptomatik und die Wiedererlangung eines guten Bewegungsumfangs sowie eine volle Belastbarkeit und Stabilität des Kniegelenks. Die subjektive Patientenzufriedenheit wird neben der Schmerzreduktion wesentlich durch die Fähigkeit bestimmt, nach der Operation wieder am Erwerbsleben und an sportlichen Freizeitaktivitäten teilhaben zu können. Um diese Ziele noch häufiger als bisher erreichen zu können, unterliegen die Operationsmethode und die verwendeten Kniegelenks-Implantate einer ständigen Entwicklung. Plus Symbol Wir arbeiten seit Jahrzehnten mit einem weltweit führenden amerikanischen Implantathersteller (DePuy Synthes) zusammen. Dieser hat in einem mehrjährigen intensiven Entwicklungsprozess ein Knietotalendoprothesenmodell (AttuneTM) auf den Markt gebracht, das durch eine Reihe von patentierten design-spezifischen Merkmalen eine Optimierung des zu ermöglichenden Bewegungsausmaßes nach der Operation gepaart mit einer verbesserten Gelenksstabilität verspricht, so dass letztendlich ein natürlicherer Bewegungsablauf im Kniegelenk gelingen soll. Für den Operateur bewirken diese design-spezifischen Veränderungen zusammen mit einer Optimierung des Operationsinstrumentariums eine verbesserte Feinabstimmung der Implantatkomponenten. Obwohl zu diesem neuen Implantat bisher nur kurzzeitige Verlaufsergebnisse in der Fachliteratur veröffentlicht wurden, sind wir der Überzeugung, diese Knietotalendoprothese unseren Patienten anbieten zu können. Bei Fragen oder für weitere Informationen vereinbaren Sie bitte einen Termin in der Endoprothesensprechstunde (OA Dr. Fakler).


Patientenspezifische Implantate


Patientenspezifische Implantate finden vor allem im Bereich des Kniegelenksersatzes Anwendung. Vor der Operation wird eine Computertomographie (CT) des Kniegelenkes durchgeführt, das zur Berechnung eines individuellen und virtuellen 3D-Kniegelenkes dient. Auf Basis dieser Berechnungen wird ein persönlich angepasstes künstliches Kniegelenk, inklusive der für die Implantation benötigen Instrumente, hergestellt. Dieses Verfahren bietet sich sowohl für einen Teilgelenksersatz als auch totalen Kniegelenksersatz an. Die Vorteile für den Patienten sind, neben einer Anpassung des Implantates an die persönliche Anatomie, ein optimierter Knochenerhalt.


 
Letzte Änderung: 06.03.2015, 12:58 Uhr
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